Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. in Winterberg Foto: Sonja Klusekemper
Die Kirche wurde von unseren Vorfahren als Zeichen des Glaubens an den dreifaltigen Gott errichtet. Diesen Glauben haben sie uns überliefert und wir versuchen, ihn glaubwürdig zu bezeugen und zu leben. (Kirchenführer der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. in Winterberg)
Beten ist ein Grundakt des Glaubens. Glauben bedeutet eine lebensmäßige Beziehung des Menschen zu Gott. Im Glauben haben wir Gemeinschaft zu Gott. (Kirchenführer der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. in Winterberg)
Pfarrkircher St. Jakobus d.Ä. in Winterberg – Altar Foto: Sonja Klusekemper
Der Altarraum dominiert mit dem dreigegliederten Hochaltar-Retabel die gesamte Kirche. Den unteren Teil bildet der Altartisch, auf dem von Blumenschmuck und Kerzenleuchtern umgeben der Tabernakel steht, ein Tresor zur Aufbewahrung des hl. Brotes vor dem ölgespeist das „Ewige Licht“ brennt. (Kirchenführer der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. in Winterberg)
Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. in Winterberg – Orgel Foto: Sonja Klusekemper
Die Orgel auf der Empore ist das Schmuckstück an der Westseite der Kirche – ein Stolz der Gemeinde, die sie 1995 einweihen konnte. Für das Vorgänger-Instrument hatte sich eine Erneuerung nicht mehr gelohnt. (Kirchenführer der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. in Winterberg)
Dieser Friedhof beherbergt scheinbar nur eine „Familie“. Der Familienname ist „Winterberger“. Waren Juden die Namensgeber der Stadt Winterberg? Nein. Um 1800 wurden Juden in Winterberg gezwungen, erbliche Familiennamen anzunehmen. Seitdem heissen sie schlicht „Winterberger“. Es ist auffallend, dass die Bestattungen dort alle vor dem 2. Weltkrieg stattfanden. Die Nachfahren der hier Begrabenen müssen also entweder ermordet oder ausgewandert sein. Von dem Archiv Yad Vashem haben wir erfahren, dass 24 Menschen mit dem Namen „Winterberger“ ermordet wurden. 3 von Ihnen wohnten nachweislich in Winterberg. Gert Jerome Winterberger überlebte als einziger.
Unter den ermordeten Winterbergern waren Herrmann Winterberger (aus Berlin), Hedwig Winterberger (aus Berlin), Hersch Winterberger, Sandel Winterberger, Valtr Winterberger, Hedwig Wingerberger, Herrmann Winterberger, Salo Winterberger Kleinberger, Amalie Winterbergergerova, Berta Winterbergergerova, Ilona Winterbergergerova, Fani Winterbergergerova. Von den 10 Letztgenannten ist der Wohnort nicht bekannt.
Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck Willingen – Altarraum Foto: Sonja Klusekemper
Als ich mit meinem Mann in der evangelischen Kirche in Willingen war, war dort gerade eine Schulklasse. Die Lehrerin gab mir den Tipp mich an den zuständigen Pfarrer zu wenden. Dieser erklärte mir, dass das Bild, was ich hier aufgenommen habe, ein Gemeinschaftsprojekt der gesamten Gemeinde ist. Es haben alle Generationen daran mitgewirkt. Es ist ein Gemeindekunstwerk, das die Coronazeit verarbeiten soll und die emotionalen Empfindungen hinsichtlich des Ukraine-Krieges.
Katholische Kirche St. Augustinus Willingen Foto: Sonja Klusekemper
Als mein Mann und ich vor zwei Jahren auch schon mal hier waren, war die Kirche schon in einem „Renovierungsstatus“. Heute konnte man sie betreten und sah die Baustelle von innen. Die Renovierungsarbeiten finden noch bis Juli 2022 statt. Während dieser Zeit finden die Messen in der evangelischen Kirche statt. Dies zeigt sehr enge Kooperation der Kirchen in der Not und darüber hinaus!
umwidmete Kirche Pizzaria Don Camillo Foto: Sonja Klusekemper
Dies ist eine Seite der gesellschaftlichen Entwicklung, die mir persönlich nicht so gut gefällt. Diese Kirche ist entwidmet worden und jetzt dient sie als Restaurant. Man kann dort sehr gut essen und der Cappuccino ist auch nicht schlecht, aber ich finde persönlich, dass Umwidmungen immer etwas mit der sozialen Komponente der Kirche zu tun haben sollten.
An der Eingangstür steht, dass die Kirche die „Mutterkirche“ des Uplandes ist. Sowohl Usseln als auch Willingen gehören genau genommen nicht mehr zum Sauerland, sondern zum Upland. Um es gleich vorweg zu sagen: An der Eingangstür stehen keine Öffnungszeiten :-). Aber Sie öffnet täglich, allerings weiß keiner genau wann. Irgendwann zwischen 10 und 11 Uhr. Ich war vor zwei Jahren mit meinem Mann schon mal bei dieser Kirche. Sie ist eine der Stationen des Besinnungspfades, der von Willingen über unter anderem Usseln nach Winterberg führt. Je nachdem, ob die Kirche schon geöffnet ist oder nicht, kann man sich auf dem Kirchengelände auf eine der Bänke setzen oder zum Bäcker des Dorfes gehen.
Diese Figur steht am Eingang der Kirche. Im Vorraum sind einige Dinge zu finden. Zum Beispiel liegt dort ein Fotobuch über die notwendigen Umbauarbeiten, die im Jahr 2005 stattfanden. Mehr dazu finden Sie im Internet unter folgender Internetadresse www.kirchengemeinde-usseln.de. Im Eingangsbereich finden Sie ebenfalls Vorher-Nachherbilder des Altars.
Ein Bild der Glocken habe ich nicht. Aber im Eingangsbereich der Kirche steht folgender Text dazu:
Glocken
Bei dem Brand 1642 gingen die Glocken verloren.
Erst 1691 konnten drei neue Glocken beschafft werden.
Im Jahre 1897 wurden drei neue Glocken geweiht.
Im 1. Weltkrieg mussten zwei Glocken abgegeben werden, sie wurden .. 1930 durch neue Glocken ersetzt.
Im zweiten Weltkrieg gingen drei Glocken in die Kriegsindustrie. Eine blieb erhalten, sie wurde später für die neue Kirche in Rattlar verwendet.
Im März 1948 wurden vier neue Glocken aus Stahl geweiht.
Am 4. September 1988 war Glockenweihe für vier neue Bronzeglocken.
Im Eingangsbereich hat man viele andere Informationsblätter und ein Gästebuch, in dem Besucher sich eintragen können. Man kann Kräuter für einen Obolus erwerben aus dem Kräutergarten, der im Gedenken von Hildegard von Bingen erschaffen wurde. Hildegard von Bingen war eine katholische Nonne aus einer adligen Familie.
katholische Kirche St. Sturmius – heilige drei Könige Foto: Sonja KlusekemperKatholische Kirche St. Sturmius – Seitenansicht Foto: Sonja Klusekemper
Das erste Bild der katholischen Kirche St. Sturmius zeigt die heiligen drei Könige. Die Kirche ist nur Samstag Nachmittag und Dienstag Vormittag geöffnet. Wir waren leider zum falschen Zeitpunkt dort. Die Kirche könnte von außen mal einen Anstrich vertragen.
Auszüge aus dem Buch „Geschichte und Gegenwart – Evangelische Kirchengemeinde Medebach 1837 – 1990“ Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Medebach
Die Festschrift entstand von 1987 – 1990. Wegen der ständigen Nässe im Mauerwerk musste die Kirche renoviert werden. Der Beginn der Gemeinde ist aber schon in der Reformationszeit nachzuweisen. Aus der Geschichte und Gegenwart der evangelischen Kirchengemeinde Medebach sollte man ein Zeichen evangelischen Glaubens erkennen, dass mit Gottes Hilfe in einer sehr katholischen Region und dem Zeitgeist zum Trotz überdauert. „Trotz aller Schwäche und Gefährdung lebt die Gemeinde aus Gottes Wort und Sakrament und hofft auf den der da verheißen hat“: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2. Kor., 12.9)
Predigt im Festgottesdienst (gleiche Quelle) : … „Der Herr zeigt auf seine wirkliche Gemeinde, er zeigt den Weg auf den sie gehen wird, als Christi Brüder und Schwestern. Das ist etwas anderes, als wenn wir von Christus als unserem Bruder sprechen. Er bleibt der HERR, er ruft auf den Weg zum Tun des Willens Gottes“
:::“Neben dem Förster Höfeld ließen sich der Bürgermeister Hauck, der Amtsschreiber Nahmer und der Gutsbesitzer Waldeck zum ersten Presbyterium wählen. Sie sorgten dafür, dass sich, die verstreuten Evangelischen versammelten und im Glauben gestärtkt wurden. Sie bemühten sich um den Bau der Kirche und um die Einrichtung einer evangelsichen Schule und auch darum, dass sich die Gemeindeglieder zu einem ständigen finanziellen Beitrag verpflichteten. Dies geschah so in der ersten Phase der Gemeindegründung (1804-1840).“:::
Ähnlich verlief es in der zweiten Phase, die nach 1945 begann. Es herrschte damals entsetzliche Armut und trotzdem haben die Gmeindemitglieder dafür gesorgt, dass die Kirche insgesamt drei Glocken beommen hat. Die Kirche wurde nach und nach renoviert. Das Gemeindehaus wurde gebaut und auch für eine angemessene Wohnung für den jeweiligen Geistlichen gesorgt. Nach der Zeit des Nationalsozialismus, wusste man wieder, was zu wirklich nötig ist: Gottes Wort hören und bewahren und danach tun!
Heute seit 1987 befinden wir uns in der dritten Phase. „Wir befinden uns in einer Umbruchphase, in einer nicht geringen Gefährdung. Zum Hören auf Gottes Wort versammeln sich keineswegs die Vielen – obwohl wir wie 1946 ungefähr 1200 sind!“
Erinnerungen eines Presbyters (gleiche Quelle): „Als ich 1946 aus der schlesischen Heimat vertrieben wurde, landetet ich als Kriegs-Schwerbeschädigter in Medelon. Es wurde meine neue Heimat. Meine erste Frage war: Wo ist die nächste evangelische Kirche? Sie ist in Medebach, 10 km entfertnt! Damals wie heute vekehrte sonntags kein Bus.“
„In Medebach waren viele Vertriebene und Bombengeschädigte, so dass Pfarrer Balster hier in der katholischen Kirche in gewissen Abständen, evangelische Gottesdienste gehalten hat. Er kam mit dem Fahrrad, den Talar im Rucksack und sammelte die evangelischen Gemeindemitglieder hier und in den anderen Dörfern. Die Gmeinde war ja 22 Jahre lang verwaist gewesen. Die gemeindeeigenen Häuser waren fremdbelegt, für unseren Pastor Balster „war kein Platz in der Herberge“. Er musste – wie die Pfarrer vor 1873 – ein Zimmer mieten.“
„Pfarrer Balster berief die ersten Presbyter. …. Ich war mit 34 Jahren einer der Jüngsten, auch bei der Kreissynode. Die Teilnahme dort war für mich etwas ganz Neues. Da kamen die Herren Pastoren im schwarzen Anzug, Stehkragen und Krawatte, einzelne kamen noch im Gehrock. Es kamen damals einige Pastoren mit dem Fahrrad zur Synode untereinander auf eine feine, spitze Art die Meinung sagten, sie kämpften mit „scharf geschliffenene Waffen“.“…
… (1951) „Ich erinnere mich, dass die Gmeinde etwa 2000 Mark Kassenstand hatte. An bauliche Maßnahmen, die vor allem an der Kirche nötig waren, war also nicht zu denken. Weil die Gottesdienstbesucher sich aber ständig die Kleider mit Wasserfarbe an den Kirchenwänden beschmutzten, sorgte man dafür, dass eine Holzverkleidung angebracht wurde. Die war unser erstes Bauunternehmen nach dem Krieg.“…
„Ich konnte auch beobachten, wie sich die Umgangsformen auf der Synode gewandelt haben. Als ich nach 10 jähriger Unterbrechung wieder dort teilnahm, sah ich keinen mehr im Gehrock. Alles neue Gesichter, locker gekleidete Leute, manche im Rollkragenpullover und Jeans! Fär die Bezeichung „Hohe Synode“ hörte ich „Plenum“. Wie schnell können sich die althergebrachten Formen ändern. „
„In meiner Presbyterzeit von 1948 bis 1989 habe ich vier Pastoren im Amt erlebt. Jedesmal war es etwas anders. Bis heute, da ich noch als Rendant tätig bin, machen wir die Mitarbeit und das Mitdenken viel Freude. Diese Jahrzehnte des Mitwirkens im kirchlichen Raum haben mein Leben ausgefüllt.“
St. Johannes Baptist Deifeld Foto: Sonja Klusekemper
Ein Einheimischer erzählte mir, dass die Kirche St. Johannes Baptist aus Anfang des 18. Jhd. eine der ältesten Kirchen in Medebach ist. Zu ihren Anfängen gingen die Kirchmitglieder aus Referinghausen und Titmaringhausen ebenfalls in diese Kirche. Deshalb ist sie so groß. Die Titmaringhausener mussten jeden Morgen drei Kilometer über den Berg zur Kirche gehen und wieder zurück. Dann bekamen diese Orte ihre eigenen Kirchen und die Kirchgänger blieben aus. Heute wird auch diese Kirche nur noch jeden dritten Sonntag mit einer Messfeier beehrt. Viele lassen ihre Kinder nicht mehr taufen. Zudem ist es schwierig geworden sich katholisch verheiraten zu lassen. Es gibt immer wieder Menschen im Erwachsenenalter, die sich taufen lassen. … (Das gibt es in der evangelischen Kirche auch).
Der Einheimische erzählte, dass hier in Deifeld einen Waldabschnitt gibt, der „Judenfriedhof“ heißt. Er weiß nicht, ob da jemand begraben ist oder nicht.
Generell läßt sich sagen, dasss die Menschen in Medebach sehr hilfsbreit und offen sind. Sie vertrauen ihrem Gegenüber und erzählen auch persönliche Geschichten.
Exemplarisch zeige ich hier ein paar Fotos vom Innenraum. Ein Besuch, vielleicht verbunden mit einem Gottesdienst, lohnt sich auf jeden Fall.
St. Johannes Baptist Deitfeld – Altar Foto Sonja KlusekemperSt. Johannes Baptist Deifeld – Maria mit Jesus Foto: Sonja KlusekemperSt. Johannes Baptist Deitfeld – Seitenaltar Foto: Sonja Klusekemper
Zu dieser Kirche schreibe ich meinen eigenen Erlebnisbericht. Wir sind zwei Mal bei dieser Kapelle gewesen und dies ist das zweite Foto der Außenfront. Beim ersten Mal stand da auch ein Auto und ich hatte kein Fotobearbeitungsprogramm. Bei diesem Foto steht mein Auto dort. Da es sich um mein Kennzeichen handelt, ist es egal. 🙂
Beim Besuch dieser Kirche habe ich mich in eine Bank gesetzt. Beim Rausgehen habe ich mir weh getan. Die Strafe folgte sozusagen auf dem Fuße. Ich wollte aus der Kirche gehen ohne mich ihr näher zu widmen. Wie alt die Kirche ist, ist nicht zweifelsfrei feststellbar.
Dies soll exemplarisch die Schönheit der Kapelle zeigen. Draußen ist noch ein buntes Steinkreuz. Diese Kirche zu besuchen ist es auf jeden Fall wert. Ein Dorfbewohner gab uns noch einen Tipp. Wir sollten auf den dahinter liegenden Berg laufen. Von dort hätten wir eine schöne Aussicht.
Aufstieg zum Berg – Foto: Sonja Klusekemper
Auf dem Weg zum Berg hatten wir uns leider etwas verlaufen, aber auch dies hatte seinen Sinn. Dieses Bild könnte soviel heißen wie „verwurzelt im Glauben“. Der Weg war durch den Irrlauf etwas anstrengend, aber es hat sich gelohnt!
Ausblick vom Gipfelkreuz Opolt – Foto: Sonja Klusekemper
Pfarrkirche St. Johannes Baptist Düdinghausen – Blick Kreuzberg Foto: Somja Klusekemper Pfarrkirche St. Johannes Baptist Düdinghausen Foto: Sonja KlusekemperPfarrkirche St. Johannes Baptist Düdinghausen – Orgel Foto: Sonja KlusekemperPfarrkirche St. Johannes Baptist Düdinghausen – Seitenaltar Foto: Sonja KlusekemperPfarrkirche St. Johannes Baptist Düdinghausen – Seitenaltar Foto: Sonja Klusekemper
Diese Kirche ist eine denkmalgeschützte Kirche. Sie ist im neugotischen Stil erbaut, ist ein „Symbol des christlichen Glaubens“ so wie es auf dem Deckblatt einer Informationsbroschüre der Kirche steht. Die Orgel wird als die „Königin der Instrumente“ bezeichnet. Um die Kirche herum sind viele Informationstafeln zur Geschichte der düdinghäuser Kirchen, über das Kirchleben ab 1663, zur politischen Geschichte Düdinghausens und noch mehr.
Auferstehungskapelle auf dem Kreuzberg – Düdinghausen Foto: Sonja KlusekemperAuferstehungskapelle auf dem Kreuzberg – Düdinghausen Foto: Sonja KlusekemperAuferstehungskapelle auf dem Kreuzberg – Düdinghausen Foto. Sonja Klusekemper
Ein gestriger persönlicher Hinweis und zwei weitere persönliche Hinweise haben uns zu dieser Kapelle geführt. Man hat eine wunderbare Aussicht. Es gibt zwei Wege zum Kreuzberg hinauf. Einmal geht es durch den Wald den Kreuzweg entlang und einmal kann man die Straße entlang und nur ein kurzes Stück durch den Wald laufen. Wir haben uns für die Straße entschieden, weil für den Waldweg man sportlicher sein muss, als ich es derzeit bin und man das richtige Schuhwerk dafür tragen muss. Auf dem Straßenweg ist an der Seite ein Steinbruch, der 300 Millionen Jahre alt ist.
Auf dem Weg zur Kapelle hinauf dachte ich kurz, dass wir auch das Auto hätten nehmen können, aber ich hatte das Gefühl, dass es mir gut stehen würde ein katholisches Ziel mal zu Fuß zu erreichen. Ich bin aus der katholischen Kirche ausgetreten und in die evangelische Kirche eingetreten. Für mich war das der richtige Weg, aber es gibt den Spruch „Viele Wege führen nach Rom“. Gemeint ist, dass es so viele Wege zu Gott gibt wie es Menschen gibt. Ich musste dies erst erkennen. Dies war heute „mein Gang nach Canossa“.
Diese Kirche liegt zwischen Küstelberg und Deifeld in dem kleinen Dorf Wissinghausen. Sie war leider geschlossen, als wir vorbei fuhren. Es war dort auch ein Informationsschild, aber das hat ja auch jemand gemacht. Leider kann ich zu dieser Kirche nicht mehr sagen, aber ich wollte Sie nicht in irgendeine Übersicht untergehen lassen.